Umweltprämie hilft besonders der unteren Mittelklasse

„Wir sind nicht nur dabei, sondern mittendrin“, beschreibt Werner Eichhorn, der neue Leiter Vertrieb Deutschland bei VW, den Effekt der Umwelt- oder Abwrackprämie auf den Absatz von VW in Deutschland.

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Passat TSI EcoFuel bleibt unter 120 g CO2

Volkswagen hat seine Erdgas-Fahrzeugflotte um den Passat TSI EcoFuel erweitert. Zur Darstellung seiner Leistungsfähigkeit startet er nun schon kurz vor der Markteinführung eine bundesweite Rekordtour zu allen deutschen Erdgas-Tankstellen.

Rainer Zietlow will binnen zweieinhalb Monaten deutschlandweit mehr als 800 Erdgas-Tankstellen anfahren. Sein Ziel ist, die Tour pünktlich zur AMI 2009 (Auto Mobil International) in Leipzig abzuschließen. Rainer Zietlow führte bereits 2007 mit einem Volkswagen Caddy EcoFuel erfolgreich eine Erdgas-Weltumrundung durch.

Für die aktuelle, sogenannte „800 CNG EcoFuel Tour“ nutzt er einen Passat Variant TSI EcoFuel. Der weltweit erste für den Gasbetrieb ausgelegte Turbo-Direkteinspritzer wird trotz seiner 110 kW / 150 PS mit einem Verbrauch von rund 4,6 kg auf 100 km auskommen und damit nur etwa jede 20. Erdgas-Tankstelle auf seinem 20 000 km langen Weg auch zum Tanken nutzen müssen.

Die Markteinführung des bivalent ausgelegten TSI EcoFuel ist für den Frühjahr 2009 vorgesehen. Bereits ab 1500 U/min entwickelt der Motor ein Drehmoment von 220 Newtonmetern und hält es bis zu einer Drehzahl von 4800 Touren aufrecht. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Passat Variant in 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Der Passat TSI EcoFuel wird ebenfalls mit dem DSG Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein, mit dem die Verbrauchswerte nochmals niedriger ausfallen und die CO2-Emissionen auf bis zu 119 g/km sinken.

Die Reichweite des Passat Variant 1.4 TSI EcoFuel liegt insgesamt bei über 900 Kilometern. Dafür sorgen 21 Kilogramm Gas, die in drei Tanks unter dem Fahrzeugboden lagern und für über 450 Kilometer genügen, sowie 31 Liter Benzin.

Volkswagen darf Stimmrechtsmehrheit bei Scania erwerben

Der Volkswagen Konzern hat die erforderlichen fusionsrechtlichen Genehmigungen für den Erwerb der Stimmrechtsmehrheit am schwedischen Lkw-Hersteller Scania AB erhalten. Der Mehrheitserwerb wird voraussichtlich am 22. Juli 2008 erfolgen. Neben der Freigabe durch die Europäische Kommission waren zahlreiche fusionsrechtliche Verfahren in weiteren Ländern weltweit erforderlich.

Volkswagen hatte im März dieses Jahres mit Investor AB und den Wallenberg Stiftungen eine Einigung über den Erwerb sämtlicher in deren Besitz befindlichen Scania-Anteile erzielt. Damit wurde der Stimmrechtsanteil von 37,98 Prozent auf 68,60 Prozent erhöht. Der Kapitalanteil steigt auf 37,73 Prozent. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 2,8 Mrd. Euro. Der Volkswagen Konzern wird Scania im zweiten Halbjahr voll konsolidieren.

Weltpremiere des Scirocco GT24 mit 325 PS am Wörthersee

Volkswagen hat gestern (22. Mai 2008) im Rahmen des GTI-Treffens am Wörthersee als Weltpremiere eine 239 kW / 325 PS starke Version des neuen Scirocco präsentiert. Zwei Tage später wird eine Crew legendärer Fahrer mit der Sportversion des Scirocco beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten.

Volkswagen präsentiert als Weltpremiere am Wörthersee die Rennversion Scirocco GT24. Beim Rennen in der Eifel wird Volkswagen Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg auch mit am Steuer sitzen. Pilotiert wird der 325 PS starke Scirocco beim Rennen zudem von Fahrer-Legenden wie Rallye-Weltmeister Carlos Sainz und Hans-Joachim Stuck.
Der Scirocco GT24 schöpft seine Kraft aus zwei Litern Hubraum. Bereits bei 2100 U/min gibt der Vierventil-Benzindirekteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler sein maximales Drehmoment von 340 Newtonmetern ab. Die Schaltarbeit übernimmt das auch für die Serienversion verfügbare Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Volkswagen verabschiedet Dakar-Team

Volkswagen hat gestern (15. Dezember 2007) in Wolfburg einen Teil des Teams für die Rallye Dakar verabschiedet. Vor dem Fußballspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund nutzen viele Besucher die Gelegenheit, um sich den Race Touareg 2 sowie die imposanten Service-Trucks einmal aus aller nächster Nähe anzuschauen. Außerdem bestand die Möglichkeit, als Beifahrer durch einen kleinen Offroad-Parcours im Rallye-Touareg mitzufahren.

Die Maxime von VW-Motorsportchef Kris Nissen ist klar: 2008, im 30. Jahr der legendären Wüsten-Rallye, soll es mit dem Sieg klappen. Die Voraussetzungen stehen gut: Carlo Sainz und Co-Pilot Michel Périn haben sich im November den Titel im Marathon-Rallye-Weltcup mit dem 206 kW/280 PS starken Touareg TDI geholt. Die Dakar gewonnen hat Volkswagen 1980 mit einem Iltis. Nach dem zweiten Platz 2006 hatten die Wolfsburger bei dem Wüstenklassiker in diesem Jahr viel Pech, aber auch ihr Können bewiesen. Trotz zehn von 14 Etappensiegen war am Ende nur der undankbare 4. Platz geblieben. Am Auto selbst musste daher nicht grundsätzlich etwas für den erneuten Anlauf geändert werden. Dennoch wurde viel Detailarbeit geleistet. Rund 400 Punkte wurden am Race Touareg 2 verbessert. Das reichte von neuen Teilen bis hin zur geänderten Verlegung einzelner Kabel. Der Race Touareg 2 wird von einem Fünfzylinder-Turbodiesel mit 2,5 Litern Hubraum angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h. In 6,9 Sekunden beschleunigt das 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug von 0 auf 100 km/h.
Der eigens aus den USA angereiste diesjährige Dakar-Vierte Mark Miller sowie die Beifahrer Ralph Pitchford, Timo Gottschalk und Michel Périn standen den Besuchern in Wolfsburg Rede und Antwort verteilten fleißig Autogramme. Werkspilot Dieter Depping nahm außerdem einige von ihnen auf eine kleine und im wahrsten Sinne des Wortes Spritztour durch unwegsames Gelände mit. Erstmals in einem Race Touareg fuhr auch Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck mit, der ab 1. Januar 2008 neuer Motorsport-Berater für Volkswagen ist. Er gab ebenfalls dicht umlagert Autogramme. Besonderes Interesse fanden außerdem die mächtigen MAN-Service-Trucks, hinter deren Steuer die Besucher ebenfalls einmal Platz nehmen durften.
Volkswagen startet mit vier Werkswagen bei der Dakar. Ein weiterer Race Touareg 2 befindet sich in Kundenhand. Dazu kommt ein Tross von einem Dutzend Touareg und T5 als Begleitfahrzeuge sowie noch einmal so viele Werkstattwagen von MAN. Drei der Lastwagen werden als spezielle Service-Trucks in der Lkw-Wertung der Dakar mitfahren.
Neben dem Team Mark Miller (USA)/Ralph Pitchford (Südafrika) gehen das deutsche Duo Dieter Depping/Timo Gottschalk sowie Carlos Sainz (Spanien)/Michel Périn (Frankreich) und Giniel de Villiers (Südafrika)/Dirk von Zitzewitz (Deutschland) ins Rennen. Start der 9273 Kilometer langen Rallye ist am 5. Januar 2008 in Lissabon. Ziel ist am 20. Januar in St. Louis bei Dakar im Senegal.