Porsche Absatz erreicht Talsohle

Die aktuelle Situation an den Weltmärkten ging auch an der Porsche Automobil Holding SE nicht spurlos vorüber. Die Talsohle sei allerdings, vermutet man in Zuffenhausen, wohl erreicht. Porsche-Chef Michael Macht ist für 2010 „verhalten optimistisch“, auch wenn die nächsten Monate noch schwierig bleiben dürften.

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Wieder neuer Rundenrekord für Hankook-bereiften Alzen-Porsche auf der Nürburgring-Nordschleife

Erstmals unter 07:00 Minuten: Jürgen Alzen stellt im Turbo-Porsche phantastischen neuen Rundenrekord auf – 06:58 Minuten Fabelzeit auf den 20,793 Kilometern der Nordschleife – Hankook Ventus-Rennreifen mit Spitzen-Performance

Im Rahmen der Rundstrecken-Challenge am Nürburgring (RCN) erzielte Jürgen Alzen am vergangenen Samstag auf dem Hankook H&R-Spezialfedern-Porsche Turbo einen neuen fabelhaften Rundenrekord auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings (20,793 km). Mit 06:58 Minuten schlug der Westerwälder Chef und fahrende Konstrukteur des Teams Hankook H&R-Spezialfedern auf dem Alzen Allrad-Porsche Turbo seine eigene bisherige Bestmarke von glatt 07:00 Minuten aus dem Jahr 2008.

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„Es freut mich sehr, dass ich auch in dieser Saison wieder einen neuen Rekord aufstellen konnte. Dieser Erfolg spiegelt die kontinuierliche Leistung des ganzen Teams wieder und wir zeigen auch für die Zukunft Potential“, erklärt Jürgen Alzen. „Unser Reifenpartner Hankook Tire hat wieder einen sensationellen Job gemacht. Seit nun drei Jahren Zusammenarbeit können wir uns immer auf den hohen Grip, die Konstanz und großartige Fahrbarkeit der Reifen verlassen. Sie sind wie maßgeschneidert.“

„Der neue Rundenrekord ist ein großartiges Ergebnis für die gesamte Mannschaft“, kommentiert Jin-Wook Choi, Hankook Tire Executive Vice President und Europa-Chef von Hankook Tire. „Das Team hat damit wieder einmal seine Klasse demonstriert. Ein Rekord auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt ist immer etwas ganz besonderes. Hankook Tire wird seine Rennreifen zusammen mit Jürgen Alzen Motorsport stetig weiterentwickeln. In dem Team steckt sehr viel Potential.“

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Die neue Rekord-Rundenzeit von 06:58 Minuten ist bereits der dritte offizielle Strecken-Rekord in der Eifel seit Bestehen des Teams Hankook H&R-Spezialfedern. Im Herbst 2007 konnte sich Bruder Uwe Alzen in die Rekordlisten der „Grünen Hölle“ eintragen. Mit einer Zeit von 8:15:483 Minuten erzielte er damals am Steuer eines Alzen-Porsche 997 GT3 im letzten Rennen der Internationalen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring die schnellste bis dato je von einem Fahrzeug mit Saugmotor auf der Nürburgring-Gesamtstrecke (24,433 km, Nordschleife und Kurzanbindung der GP-Strecke) erreichte Rundenzeit überhaupt. In der vergangenen Saison der RCN sicherte sich dann Jürgen Alzen mit einer Rundenzeit von glatten 07:00 Minuten erstmals en Rekord auf der Nordschleife.

Auf dem Alzen Porsche Turbo kommen in der Saison 2009 Hankook-Rennreifen des Typs Ventus F 200 Slick bzw. Ventus Z 207 Regenreifen jeweils in den Größen 280/650-18 an der Vorderachse und 330/710-18 an der Hinterachse zum Einsatz. Die Weiterentwicklung von Mischungen und Konstruktionen erfolgt dabei kontinuierlich während der Saison zusammen mit Jürgen Alzen Motorsport.

Dr. Wendelin Wiedeking

Dr. Wendelin Wiedeking wurde am 28. August 1952 in Ahlen/Westfalen geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1972 studierte er Maschinenbau an der RWTH Aachen. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur ab. Im Dezember 1983 promovierte er zum Dr.-Ing. an der Fakultät für Maschinenwesen.

Im Jahr 1983 wurde Wiedeking Referent des Vorstandes Produktion und Materialwirtschaft der Porsche AG. 1988 wurde er zum Bereichsleiter Technik der Glyco Metall-Werke KG in Wiesbaden. Ein Jahr später, 1989, wurde Wiedeking Mitglied der Geschäftsleitung für den Geschäftsbereich Technik der Glyco Metall-Werke, deren Vorsitzender der Geschäftsleitung und Vorstandsvorsitzender wurde er dann im Jahr 1990.

1991 wurde Wiedeking Vorstand Produktion und Materialwirtschaft von Porsche. Im darauf folgenden Jahr (1992) trat Wiedeking den Posten als Vorstandssprecher der Porsche AG an.

Im Jahr 1993 wurde Dr. Wendelin Wiedeking Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Seit Januar 2006 ist er außerdem Mitglied des Volkswagen Aufsichtsrates. Im November 2007 wurde Wiedeking zusätzlich Vorstandsvorsitzender Der Porsche Automobil Holding SE. Im Mai 2008 wurde er dann auch zum Aufsichtsratmitglied von Audi.

Am 23. Juli 2009 trat Wendelin Wiedeking als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG zurück. Zudem stellte auch seine kompletten anderen Ämter zur Verfügung. Er steht Porsche aber in einer Übergangsphase noch beratend zur Verfügung.

Wiedeking erhält vom Unternehmen eine Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro. Als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit seinen langjährigen Mitarbeitern und Weggefährten beabsichtigt er am Stammsitz der Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen, eine gemeinnützige/mildtätige Stiftung zu gründen. Unter maßgeblicher Einbeziehung der Porsche-Betriebsräte soll die Stiftung, die mit Barmitteln in Höhe von 25 Millionen Euro ausgestattet werden und auch zukünftig eine sozial gerechte Entwicklung an allen Porsche-Standorten unterstützen.

Darüber hinaus wird er dem Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V., der Stiftung der Hamburger Presse und dem Verein Kollegenhilfe niedersächsischer Journalisten e.V. je 500 000 Euro zukommen lassen. Die Spenden sollen entsprechend den jeweiligen Satzungszwecken der Unterstützung notleidender Journalisten im Alter dienen.

Des Weiteren wird Wiedeking in Projekte investieren, mit denen in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen werden. Er sei in Deutschland voll steuerpflichtig, so dass die Hälfte seiner Einkünfte als Steuer an den Staat geht, erklärte Wiedeking.

Die Stiftung in Zuffenhausen soll die beiden bereits bestehenden Stiftungen für soziale Zwecke in Beckum/Westfalen und Bietigheim-Bissingen mit einer Stiftungssumme von insgesamt zehn Millionen Euro ergänzen.

Porsche lässt sich nicht vorschreiben

Volkswagen und das Land Niedersachsen sollen Porsche ein Ultimatum gestellt haben. Wie „Spiegel online“ berichtet, soll sich der Stuttgarter Sportwagenhersteller bis morgen (29. 6. 2009) entscheiden, ob er den Fusionsplänen mit dem Wolfsburger Konzern zustimmt.

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Rund 28 Prozent Absatzverlust bei Porsche

Porsche hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 53 635 Autos abgesetzt. Das sind 27,9 Prozent weniger als Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück.

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Porsche wählte neuen Aufsichtsrat

Porsche hat gestern (30.1.2009) auf der Hauptversammlung in Stuttgart den Aufsichtsrat gewählt. Neu im Gremium ist Volkswagen-Konzernbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh.

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