10. Okt, 2011
Continental, der internationale Automobilzulieferer, koordiniert ein Konsortium unter dem Namen IQ FUEL, das ein hoch integriertes, miniaturisiertes Sensorsystem zur Erkennung der aktuellen Kraftstoffzusammensetzung im Tank entwickelt. Dieser neue Kraftstoffqualitätssensor (Fuel Quality Sensor) macht es möglich die Strategie der Motorsteuerung für die tatsächliche Kraftstoffqualität im Tank zu optimieren.
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29. Jun, 2009
Der ADAC mahnt Frankreichurlauber zur Vorsicht, wenn sie Superbenzin tanken wollen. Seit April wird dort an den Zapfsäulen Biokraftstoff unter der Bezeichnung Sp95-E10 angeboten.
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25. Jun, 2008
Die richtig heißen Tage stehen bevor, und die machen auch vielen Autofahrern zu schaffen. Ein Problem, das viele allerdings nicht kennen ist, kann es auch beim Tanken geben.
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17. Jun, 2008
Die Kosten für Diesel und Benzin steigen unaufhaltsam. AUTO ZEITUNG hat nachgerechnet, ob sich Diesel überhaupt noch lohnt. Im Ratgeber der AUTO ZEITUNG wurden in der aktuellen Ausgabe 13/2008 die gleich starken Diesel- und Benzinversionen von zwölf beliebten PKW Modellen gegenübergestellt.
Der Vergleich zeigt, ab welcher Jahreskilometerleistung sich der Dieselkraftstoff lohnt. Das Ergebnis: Beim Opel Zafira beispielsweise lohnt sich der Diesel-Motor erst ab einer Fahrleistung von 99.530 Kilometern pro Jahr. Auch bei zahlreichen anderen Modellen müssen mehr als 50.000 Kilometer im Jahr zurückgelegt werden, um kostengünstiger als mit einem Benziner zu fahren. In einem ergänzenden Experten-Interview mit Dr. Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Umweltpolitik und Dozent am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, erklärt der Ölexperte die aktuelle Marktentwicklung und den damit verbundenen steigenden Dieselpreis: Während Preisschübe bislang in erster Linie durch Kriege und Naturkatastrophen ausgelöst wurden, sind für den jüngsten Anstieg vor allem Spekulanten verantwortlich. “Jedes Barrel wird heute 15 Mal an der Börse gehandelt, bevor es in der Raffinerie ankommt”, so Dr. Lutz Mez in der AUTO ZEITUNG.
27. Nov, 2007
Die Schrecksekunde an der Zapfsäule kennen viele Autofahrer: Allein der ADAC wird pro Jahr 5000 Mal zu Fehlbetankungen gerufen. Schon das bloße Anlassen eines Diesels mit Benzin im Tank kann zu einem Motorschaden mit Reparaturkosten bis zu 7000 Euro führen.
Besonders moderne Dieselmotoren mit direkter Einspritzung wie Common-Rail oder Pumpe-Düse sollten selbst bei minimalen Fehlbetankungen nicht mehr gestartet werden. Der Tankinhalt muss abgelassen, das Kraftstoff-System gereinigt und neu mit Diesel befüllt werden.
Gründe für die Fehlbetankungen: Viele Zapfpistolen tragen Werbung anstelle klarer Sorten-Bezeichnungen und oft gibt es fünf oder noch mehr Kraftstoffe an einer Zapfstelle. Bis vor wenigen Jahren waren zumindest Diesel-Tanksäulen häufig noch separat in einer eigenen Ecke auf dem Tankstellen-Gelände gestanden.
Der ADAC rät dringend, in die Bedienungsanleitung zu schauen: Das früher empfohlene Beimischen von Benzin oder Petroleum als Fließverbesserer für niedrige Temperaturen ist bei fast allen neueren Fahrzeugen verboten – und wegen des Winterdiesels auch allermeist gar nicht nötig.
Wer andersherum einen Benzinmotor mit Dieselkraftstoff betankt und das Fahrzeug startet, wird bereits nach wenigen Metern ein Stottern und Qualmen seines Motors bemerken. Auch in diesem Fall muss je nach Herstellervorschrift oft nicht nur der Tank gereinigt, sondern auch die gesamte Kraftstoffanlage gründlich gesäubert und überprüft werden. Allerdings kommt diese Fehlbetankung nur selten vor, da die Diesel-Zapfpistolen meist nicht in die Einfüllstutzen von Benzin-Fahrzeugen passen.
Um Fehlbetankungen und teure Motorschäden zu vermeiden, fordert der
ADAC, Zapfpistolen anstelle von Werbung mit einer klaren Sortenkennzeichnung auszustatten. Problematisch sind auch leicht verwechselbare Namen für Spritsorten wie beispielsweise "Ultimate Benzin" und "Ultimate Diesel". An die Fahrzeughersteller appelliert der ADAC, den Einfüllstutzen bzw. Tankdeckel klar mit der geeigneten Kraftstoffsorte zu kennzeichnen. Darüber hinaus sollten technische Lösungen für einen Fehlbetankungsschutz forciert werden, wie ihn BMW, Ford und Land Rover bereits verwirklicht haben.
15. Nov, 2007
Die Rekordpreise bei Benzin und Diesel führen zu einem Nachfrageschub bei Erdgasfahrzeugen. Kein Wunder: An der Zapfsäule lassen sich im Vergleich zu Benzinern mehr als 50 Prozent und im Vergleich zu Dieselfahrzeugen weit über 30 Prozent sparen. Umgerechnet auf den Energiegehalt von Benzin tankt man Erdgas derzeit für rund 60 Cent pro Liter. Der Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff in Bayern, ein Zusammenschluss von Gasversorgern und Autoherstellern, registrierte in den letzten Wochen eine Verzehnfachung der Zugriffe auf das Internet-Portal www.tanke-erdgas.de .
"Gerade Pendler und Gewerbetreibende suchen händeringend nach Alternativen zum teuren konventionellen Sprit", so Marco Krasser vom "IEK Bayern gibt Gas". Erdgas als Kraftstoff sei gefragt, denn es habe auch in diesem Jahr einen weitgehend konstanten Durchschnittspreis von rund 90 Cent pro Kilogramm Erdgas H*. Krasser: "Die Zahl der Erdgasfahrzeuge in Deutschland wächst rasant!" Beispielsweise sei nach den jetzt vorliegenden Zahlen der August-Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus von 58 Prozent zu verzeichnen gewesen.
Angesichts von Dieselpreisen, die zuletzt die Grenze von 1,30 Euro deutlich überschritten haben, dürfte sich der Run auf die Fahrzeuge mit serienmäßigem Erdgas-Antrieb noch verstärken. Krasser prognostiziert bis 2012 eine Verfünffachung der Zahl von Erdgasfahrzeugen, von denen aktuell rund 62.000 auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Diese Prognose wird mit dem bis 2018 langfristig festgeschriebenen günstigen Mineralölsteuersatz für Erdgas als Kraftstoff und der rasch wachsenden Tankstellendichte begründet. Derzeit gibt es deutschlandweit über 750 Tankstellen und praktisch wöchentlich wird das Netz dichter.
Erdgasfahrzeuge verfügen auch über ein Umweltplus, was angesichts der Klimadiskussion mittlerweile ein starkes Verkaufsargument ist. Die Fahrzeuge mit Erdgas im Tank produzieren bis zu 25 Prozent weniger CO2 als die jeweils vergleichbaren Benziner. Wird dem Erdgas Bioerdgas beigemischt, das nahezu klimaneutral erzeugt wird, verbessert sich die Klimabilanz weiter. Außerdem ist Feinstaub praktisch kein Thema, wenn Erdgas für den Antrieb sorgt.
"Die Preis- und Umweltsensibilität ihrer Kunden veranlasst immer mehr renommierte Autohersteller, noch stärker auf Erdgas zu setzen", vermerkt Krasser. Derzeit gebe über 20 verschiedene Fahrzeuge – vom Stadtflitzer über den Familienvan und Transporter bis hin zur Limousine. Und für die nächsten beiden Jahre sind bereits besonders effiziente Turbo-Motoren und neue attraktive Modelle angekündigt. * H-Gas hat einen höheren Energiegehalt als L-Gas.