Archiv für Sommerreifen

Sommerreifen günstig

reifen Wer will nicht gerne Sommerreifen günstig kaufen, wenn es doch nur möglich wäre. Den günstig ist relativ, ein günstiges Angebot an Sommerreifen kann sich auch schnell zu einem Fiasko entwickeln. Meist wird unter dem synonym Sommerreifen günstig, eigentlich billig versteckt. Doch es gibt auf dem Reifenmarkt keine billigen Reifen, die auch wirklich gut sind.

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Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen

Eins haben Winter- und Sommerreifen gemeinsam, sie sind rund und Schwarz. Doch trennen Welten diese beide Reifen, sind sie doch technisch gesehen total unterschiedlich. Nur durch ihren großen Unterschied sind die beiden ihren jeweiligen Einsatzbedingungen gewachsen.

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Neue Sommerreifen erst einfahren

reifenwechsel Viele Autofahrer checken ihr Fahrzeug mit der ersten Frühlingssonne richtig durch. Wenn mit Schnee oder Glatteis nicht mehr gerechnet werden muss, wird zudem auf Sommerreifen umgerüstet. Bei milderen Temperaturen haben die einen geringeren Verschleiß und bessere Fahreigenschaften als ihre winterlichen „Kollegen“. Ob die Sommerreifen vom Vorjahr noch geeignet sind oder neue gekauft werden müssen, entscheidet in erster Linie die Profiltiefe.

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Nur hochwertige Sommerreifen geben Sicherheit

Die Initiative Reifen-Sicherheit des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e. V. warnt vor Sicherheitsmängeln bei Billigreifen.

Sommerreifen von Ostern bis Oktober – damit ist man als Autofahrer im Sommer sicher unterwegs. Aber nicht jeder Sommerreifen garantiert kurze Bremswege und eine hohe Fahrstabilität: Billige Reifen, häufig Importe aus Fernost, bergen eklatante Sicherheitsrisiken, wie der ADAC erst kürzlich wieder feststellte.

Recherchiert man im Internet, so scheint der Kauf von Billigreifen ein wahres Schnäppchen zu sein. Den niedrigen Einkaufspreis bezahlen Autofahrer aber im schlimmsten Fall mit ihrer Sicherheit. Der ADAC testete insgesamt 35 Sommerreifen, von denen fünf mit "nicht empfehlenswert" abschnitten: Allesamt Billigreifen aus Fernost.

Typische Probleme, die mit Billigreifen auftreten, sind ein langer Bremsweg, wenig Seitenführung und Mangel an Grip, gerade in Kurven. Die Initiative Reifen-Sicherheit empfiehlt daher jedem Autofahrer, beim Reifen nicht zu sparen, denn Reifen sind das einzige, was das Fahrzeug mit der Straße verbindet. Kauf und Beratung beim Reifenfachhandel sind grundsätzlich zu empfehlen – ein Reifenfachhändler findet einen kostengünstigen und vor allem sicheren Reifen für die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden.

Ein Satz neue Sommerreifen für die kommende Saison wird benötigt, wenn einer der folgenden Sicherheitsmängel vorliegt:

1. Weniger als 3 Millimeter Profil
Ab einer Profiltiefe von 3 mm kann ein Sommerreifen die Systemvorteile nicht mehr ausspielen und die Haftung auf nasser Fahrbahn nimmt ab. Das Profil ist wichtig, um Wasser zu verdrängen: Bei 100 km/h hat ein Reifen mit 3 Millimeter Profil noch seitlich Kontakt mit dem Boden und schon hier kann jede Brems- oder Lenkbewegung verhängnisvoll sein, bei Reifen, die bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern abgefahren sind, schwimmt der Reifen auf und der Fahrer hat keine Kontrolle mehr über den Wagen.

2. Beulen und Risse
Beulen oder Risse können auf Beschädigungen des Reifen-Unterbaus hinweisen, die im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Lauffläche während der Fahrt löst. Ob die eigenen Reifen noch eine Saison „durchhalten“, kann ein Profi im Reifenfachhandel feststellen.

3. 10 Jahre und älter
Es gibt weder eine technische, noch eine gesetzliche Regelung zur Nutzungsdauer von Pkw-Reifen. Die Initiative Reifen-Sicherheit empfiehlt, Reifen die 10 Jahre oder älter sind, grundsätzlich einem Sicherheitscheck unterziehen zu lassen.

Reifen Rollwiderstand vs. Nassbremsen

Dass die Reifen eines Autos Einfluss auf den Spritverbrauch haben, ist kein Geheimnis: Seit Jahren werden sogenannte Leichtlauf­reifen, die sich durch einen besonders niedrigen Rollwiderstand auszeichnen, propagiert. Gemeinhin nur in Fachkreisen bekannt ist jedoch das enorme Spritspar-Potenzial, das in Pkw-Pneus schlummert: Etwa 20 bis 25 Prozent des Verbrauchs werden durch den Rollwiderstand der Reifen verursacht. Mit anderen Worten: Jede vierte bis fünfte Tankfüllung geht allein auf das "Konto Bereifung"!

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ADAC-Test nur Billigreifen und Fernostprodukte versagen

Passend zur Jahreszeit hat der ADAC Sommerreifen auf den Prüfstand gestellt. Überwiegend schnitten die Produkte vernünftig ab. „Nicht empfehlenswert“ waren ausschließlich Billigprodukte von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie eher unbekannte Marken aus Fernost.

28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen ADAC-Sommerreifentest dagegen mit „besonders empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ abgeschnitten. Testsieger in der Klasse der breiteren Reifen (195/65 R 15 V), wie sie auf vielen Fahrzeugen der Mittelklasse montiert sind, wurden der Pirelli P 6, der Bridgestone Turanza ER 300, der Vredestein Sportrac 3 und der Dunlop Sport Fastresponse. Das Prädikat „besonders empfehlenswert“ erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten.

Nur ein „empfehlenswert“ gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Seine Bestnoten im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß konnten über die schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht hinwegtäuschen.

Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Dort, wo die Testsieger nach einer Vollbremsung schon stehen, hatte das Wanli-bereifte Fahrzeug noch eine Restgeschwindigkeit von 48 km/h.

In der kleineren Reifendimension (175/65 R 14 T) heißen die Sieger Pirelli Cinturato P4, Continental EcoContact 3, Fulda EcoControl und Kumho Solus KH17. Der Pirelli knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des Vorgängermodells P3000 an. Rasant aufgeholt haben die Koreaner: War der alte Kumho KH15 in früheren Tests »nicht empfehlenswert«, steht der Solus KH17 jetzt mit an der Spitze.

Auch die ebenfalls neuen Yokohama C.drive und Maloya Crono 465t hätten sich ganz vorne platziert, wurden allerdings wegen eines höheren Verschleißes abgewertet.

Am Schluss des Feldes: die Preiswert-Alternativen von Sava, Tigar und Trayal. Mangelhafte Leistungen auf Nässe ließen nur ein Urteil zu: „nicht empfehlenswert“.