„Mit der Feuerwehr um die Welt!“ – Reisen für den guten Zweck
Unter dem Motto „Mit der Feuerwehr um die Welt!“ planen die Darmstädter Jan Riedel und Esther Krings eine globale Expedition der etwas anderen Art. Warum dieses Motto? Weil das Paar seine Weltreise in einem 33 Jahre alten Schweizer Feuerwehrauto unternimmt.
Am 21. März startet die erste Etappe von Deutschland aus über Süd-Ost-Asien nach Singapur. Mit ihrer Tour möchten Riedel und Krings auf soziale und kulturelle Projekte aufmerksam machen. In einem Internettagebuch unter www.project-asia.com berichten die beiden Globetrotter über ihre Reiseerlebnisse. Unterstützt wird das ehrgeizige Projekt der Darmstädter durch den Reifenhersteller Goodyear als Hauptsponsor und Reifenpartner.
Der erste Abschnitt der Tour wird voraussichtlich zwölf Monate in Anspruch nehmen. Um alle Interessierten auch während der Reise an den Begegnungen unterwegs teilhaben zu lassen, werden Riedel und Krings ihre Webseite als Internettagebuch nutzen. Das Konzept ihres Projekts ist einfach: sie möchten Natur, aber auch viele verschiedene Kulturen und Menschen aus nächster Nähe erleben. Darüber hinaus ist ihr Ziel, soziale Projekte vor Ort zu unterstützen. Der gemeinnützige Verein pro-asia e. V., den die beiden Darmstädter eigens gründeten, soll die benötigte finanzielle Hilfe sicherstellen. Ein Fokus liegt dabei in der Alternative zu fossilen und nachwachsenden Brennstoffen durch die Verwendung von Solarkochern. Riedel und Krings ist es wichtig, die einheimische Bevölkerung mit der Errichtung und Handhabung solcher Anlagen zu betrauen und auf diese Weise in die Hilfsprojekte einzubeziehen.
Pulverlöschfahrzeug vom Typ Magirus Deutz 170D11FA. Der ehemalige Feuerwehr-Laster wurde von Goodyear mit speziellen Lkw-Reifen des Typs Omnitrac MSD mit DuraSeal Technologie ausgerüstet. Diese Reifen für den Einsatz auf und abseits befestigter Straßen besitzen eine gel-artige Gummimischung, die Einstiche in der Lauffläche bis zu einer Größe von sechs Millimeter abdichten kann. So können die beiden ihre Reise trotz einer Verletzung des Reifens ohne Luftdruckverlust fortsetzen. Ein wichtiger Aspekt, denn die geplante Route wird die Weltreisenden über oftmals schlechte Pisten und durch unwegsames Gelände führen. Schnelle Hilfe im Falle einer Reifenpanne wird es dort nicht geben. Aber nicht nur die Ausrüstung des Feuerwehrautos ist wichtig: das Paar wird die Welt auch zu Fuß und aus der Luft erkunden. Dazu befindet sind eine Trekking- sowie eine Gleitschirmausrüstung mit an Bord.
Neben dem Reifenhersteller Goodyear, der das Projekt als Hauptsponsor fördert und DuraSeal-Reifen stellt, können die Darmstädter während ihrer gesamten Reise auf Helfer in Deutschland und weitere Sponsoren zählen. Sie unterstützen das Vorhaben durch Materialzugaben. „Ohne das große Engagement unseres Hauptsponsors und Reifenpartners Goodyear sowie die Hilfe von anderen Unternehmen und Einzelpersonen wäre unsere Weltreise in dieser Form nicht möglich“, würdigt Riedel das Engagement der Partner.

























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