Diesel aus alten Reifen
Einem Wissenschaftler aus den USA ist es gelungen, aus alten Reifen Diesel herzustellen und so die Energie-Experten in helles Staunen zu versetzen. Dabei ist die Methode, die Frank Pringle anwendet, denkbar einfach: Er steckt die Reifen in die Mikrowelle…
Schon in den 90er Jahren hat Dr. Pringle das Prinzip seines Verfahrens entdeckt, als er beim Kaffeeaufwärmen feststellte, dass sich die Flüssigkeit schneller erwärmte als die Tasse.
Rund zehn Jahre und viel Kopfzerbrechen später hat Pringle seine Idee zu Ende gedacht und auch gleich eine funktionierende Methode entwickelt, mit der man Autoreifen in einer speziellen (weil in einem Vakuum arbeitenden) Mikrowellenanlage in Diesel verwandeln kann.
Im Rahmen seiner Versuche hat der Forscher festgestellt, dass Mikrowellen rund zehn Millionen verschiedene Frequenzen haben können. Erwischt man die richtige, "schmilzt" der Gummi sozusagen, die einzelnen Bestandteile lassen sich danach trennen. "Bei meinen Versuchen sind mir mehrere Türen von Mikrowellengeräten um die Ohren geflogen", meinte Pringle, der doch noch auf die richtige Wellenlänge kam.
Bei einem Experiment, das er vor wenigen Tagen dem Energie-Departement der US-Regierung vorführte, bestrahlte er einen herkömmlichen Autoreifen und fing rund fünf Liter entweichenden Diesel auf. Die Nebenprodukte waren rund vier Kilogramm Kohlenstoff, ein Kilo Stahl (in den Reifen sind Drähte enthalten) und eine kleinere Menge brennbaren Gases.

























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